Das Verfahren der freihändigen Vergabe

Im Verfahren der freihändigen Vergabe wird der Auftrag durch den Auftraggeber nach Verhandlungen mit nur einem Bieter erteilt.

Die Anwendung des Verfahrens der freihändigen Vergabe ist nur zulässig, wenn u. a. mindestens einer der folgenden Umstände vorliegt:

  • bestimmte Lieferungen, Dienstleistungen oder Bauarbeiten können aufgrund von technischen Gegebenheiten mit objektivem Charakter nur durch einen Unternehmer erbracht werden;
  • der Auftrag betrifft schöpferische oder künstlerische Tätigkeiten und kann ebenfalls nur durch einen bestimmten Unternehmer ausgeführt werden;
  • ein Wettbewerb iSd. Art. 110 des Vergabegesetzes wurde durchgeführt, in dem der Preis die Einladung des Verfassers der ausgewählten Arbeit zu den Verhandlungen im Verfahren der Freihändigen Vergabe war;
  • aufgrund einer besonderen Situation, die nicht durch den Auftraggeber zu vertreten ist und durch diesen nicht vorhersehbar war, ist die sofortige Durchführung des Auftrags notwendig und die für andere Vergabeverfahren vorgegebenen Fristen können nicht eingehalten werden.

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