Kontaktaufnahme zum Auftraggeber

Das polnische Vergabegesetz sieht in seinem Art. 40 Abs. 5 a vor, dass der öffentliche Auftraggeber – nach der obligatorischen Veröffentlichung der Bekanntmachung im polnischen Bulletin der öffentlichen Aufträge bzw. im Amtsblatt der EU – ihm bekannte Unternehmen, die im Rahmen der von ihnen ausgeübten Gewerbetätigkeit Lieferungen, Dienstleistungen oder Bauarbeiten ausführen, die Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind, über den Beginn des jeweiligen Vergabeverfahrens unmittelbar, d. h. per Telefon, Fax oder E-Mail, informieren darf.

Diese gesetzliche Bestimmung wurde bereits im Jahr 2010 eingeführt, um kleinen und mittelständischen Unternehmen, die nicht unbedingt die Informationen über die Einleitung von Vergabeverfahren aus den Bekanntmachungsblättern beziehen, die Möglichkeit zu geben, sich an den entsprechenden Vergabeverfahren zu beteiligen.

Dies eröffnet gerade auch mittelständischen Unternehmen aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz neue Wege, sich bereits im Vorfeld von geplanten Ausschreibungen an öffentliche Auftraggeber in Polen zu wenden und diesen ihre Produkte und Dienstleistungen vorzustellen. Nur dann hat der polnische Auftraggeber die Möglichkeit, bei einer Auftragsvergabe auch diese Unternehmen mit Sitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz unmittelbar über den Beginn eines Ausschreibungsverfahrens zu informieren.

Wir stehen Ihnen sehr gerne für eine Beratung im Zusammenhang mit einer geplanten Kontaktaufnahme zu einem potentiellen Auftraggeber in Ihrer Branche zur Verfügung. Sie haben so die Möglichkeit, ein zukünftiges Vergabeverfahren mit legalen Mitteln zu ihren Gunsten zu beeinflussen.

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